Programmartikel im Zeitalter des Wassermanns. Teil 2.

„Wir wissen heute, dass wir in einer geistigen Welt leben,  die eine materielle  >>Seite<<  hat, und dieses Wissen ist, wenn wir es nutzen, ein Garant für sinnerfülltes, naturgewolltes Leben.“

Erhard F. Freitag („Die Kraft der inneren Heilung“)

Und wieder fangen wir mit dem Wissensaspekt an. Es scheint auch unentbehrlich, um uns auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen.

Sollte Jemandem der Anfang dieses Artikels als etwas provokative Deklaration ohne einen sachlichen Hintergrund erscheinen  (der Aspekt vom Geist – für die Gläubigen oder das Quantenverständnis der Gesamtmaterie für die Materialisten) – kommen wir gerne auf dieses Thema zum späteren Zeitpunkt zum Sprechen.

Ob wir die populärwissenschaftliche Bücher lesen; Fachzeitschriften durchblättern, oder auch „nur“ den Nachrichten zuhören, überall wird uns das Gefühl der Komplexität der uns umgebenden Umwelt vermittelt.

Im Hinblick darauf werden die Fakten und Entwicklungen schon zumindest ein bisschen „vorkommentiert“, wo die Verfasser dieser Nachrichten wohl zurecht die These vertreten, dass der Durchschnittsbürger inzwischen so sehrt mit sich selber sowie dem Konsum und Genuss des Alltags beschäftigt sei, dass er ohne eine plausible „Einbettung“ der dargestellten Information nichts damit anzufangen wüsste.

Wieso eigentlich nicht?

Weil wir de facto in einer sehr komplexen Welt leben, ohne es bemerkt zu haben. Das Problem ist – wir haben nicht mehr mit Einzelgeschehen oder sporadischen Phänomenen zu tun.

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Es mag zwar auf den ersten Blick aussehen…. Wenn man aber das uns inzwischen zur Verfügung stehende Wissen über die Hintergründe und Mechanismen des beliebigen Lebensbereiches anwenden – fallen uns gewisse Regelmäßigkeiten auf, die unsere Welt immer mehr als ein komplexes Bündel von ineinander verzahnten Systemen (unsere Empfehlung: Programartikel “Systemberatung – die Geburt einer Idee.” ) betrachten und verstehen lassen.

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Wo noch vor zig Jahren ganz große weiße Flecken auf der Karte der Allgemeinbildung ins Auge stachen, holte die Wissenschaft inzwischen die meisten der fehlenden Details ein (wir beschäftigen uns mit dem pragmatischen Wissen des Alltags und nicht mit den philosophischen Aspekten des kosmischen Wissensspeichers etc., wonach wir nicht mal in Annährung „eine Vorstellung“ von der uns bekannten der 4% des gesamten Kosmos besitzen sollten).

Für die einigen wenigen, die sich für das Allgemeinwissen entschieden haben (die meisten tendieren eher zu berufsorientiertem Fachwissen, falls überhaupt) kamen anstelle von Beschreibungen die Erklärungen zum Tragen; daraus resultierte ein multidimensionales, dynamisches Bild einer immer größer und komplexer werdenden Matrix unserer Zivilisation  (vergleiche auch Blog: „Die 4 Fragen des Lebens“).

Wenn man die Welt unter den Kategorien der Systeme zu verstehen beginnt (vergleiche auch Blog unter Systemberatung “Die Entwicklungsphilosophie”  ), dann werden auch gewisse Regelmäßigkeiten in Verläufen und Entwicklung erkennbar; daraus lassen sie die weiteren Gesetzmäßigkeiten ableiten, die für die Grundlage von einem tieferen Verständnis der gesamten Systeme dienen können.

Diese Thematik betrifft sämtliche Sphären unseres sozialen Lebens; ob es um die Marketingfragen beim Absatz beliebiger Konsumgüter geht, ob um das Verständnis der demographischen und arbeitstechnischen Entwicklungen, ob um die „breit gefächert“ gefassten Regelmäßigkeiten des menschlichen Lebens und unseres Wohlergehens.

Diese Anmerkung sollte uns ganz besonders bei dem Verständnis unserer Lebensperspektive verhelfen.

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Knöpfen wir uns ein Beispiel vor: jemand möchte ein Haus bauen. In den meisten Fällen ist es kaum aus der Porto-Kasse zu bewerkstelligen.

Eine der ersten Beratungen findet beim Finanzberater statt; der hinterfragt die Liquidität; die aktiven und passiven Einkommensquellen; die vorauszusehenden Schwankungen in Belastungen, aber auch – in Einkommensverhältnissen. Die Frage der Bonität sowie der Einkommensdynamik wird nämlich von der ausschlaggebenden Rolle für die potentiellen Kreditgeber sein.

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Aber auch wenn diese Fragen „positiv“ geklärt sind, erheben viele Kreditinstitute den Anspruch darauf, den Bauprozess engmaschig beaufsichtigen zu können. Der Kompetenzbereich dieser Gremien erstreckt sich – sinngemäß – über das Mitrede recht bei der Auswahl des Bauträgers über die Kontrolle der einzelnen Abschnitte der Handwerksarbeiten, bis hin zu Ratenzahlung – proportional und adäquat zumFortschritt der Arbeiten.

Die Abwicklung dieser Thematik wird von Anfang bis zu Ende nach gewissen Standards geplant, kontrolliert und umgesetzt.

Was ist mit unserem Wohlbefinden?

Jeder Mensch ist ein offenes energo-informatisches System mit einer multidimensionalen, dynamischen Anbindung an sämtliche Lebensbereiche (ob beruflich, privat, Freizeit, die Teilnahme an öffentlichen Netzen für Straßenverkehr, Datentransfer etc.).

Wir leben nicht mehr im Mittelalter, wo ein Besuch am Wochenmarkt zum wichtigsten Höhepunkt des Privatlebens für viele Dorfbewohner wurde.

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Auch unsere Gesundheit hängt nicht mehr in diesem Masse von den Unfällen und Infektionskrankheiten ab, wie es noch bis zu Anfang des XX Jahrhunderts in etwa unverändert (bezogen auf die Vorgeschichte) der Fall war (noch zu Anfang des XX Jahrhunderts machten die Infektionskrankheiten bis zu 80% des Gesamtvolumens von diversen Leiden aus; zum Anfang des XXI Jahrhunderts machten die „Zivilisationskrankheiten“ über 90% sämtlicher Fälle aus).

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Es liegt also eine unverkennbare Shift vor, die dringend einen Bezug zu den betreffenden Systemen finden sollte.

Die Geschichte unseres „Gesundheitssystems“ – mit der Verankerung im Bereich der Sozialabgaben entstand in der Ära, wo nicht mal eine Vorstellung von der Zukunft voller „Zivilisationskrankheiten“ präsent war.

Das System wurde ins Leben unter ganz konkreten – damals noch kalkulierbaren – Voraussetzungen gerufen.

Wo liegt der Hacken?

Die meisten der Zivilisationskrankheiten entstehen langsam und kontinuierlich, unter dem Einfluss diverser Begleiter unseres Alltags, die uns so „gewöhnlich“ geworden sind, dass sie nicht mal auffallen…

Es gibt dafür sogar einen generellen Nenner: Stress (vergleiche Programmartikel: “Stress. Teil1. Genese und Hintergrund”).

“Stress (engl. für „Druck, Anspannung“; lat. stringere: „anspannen“) bezeichnet zum einen durch spezifische äußere Reize (Stressoren) hervorgerufene psychische und physische Reaktionen bei Lebewesen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen, und zum anderen die dadurch entstehende körperliche und geistige Belastung.

Stress hat eine evolutive Wirkung mit der Folge, dass Belastungen besser ertragen oder letztlich durch eine entsprechende Stresstoleranz neutralisiert werden. Somit kann Stress durch Selektionsvorteile einzelner Individuen Adaptation und letztlich Artbildung bewirken. Durch genetische Fixierung von Merkmalen, welche Selektionsvorteile bewirken, können sich bestimmte erbliche Eigenschaften evolutiv durchsetzen”.

Soviel Wikipedia zu unserem Alltagsbegleiter.

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Das Schlüsselwort „Adaptation“ bedeutet eine Art von Anpassung an die (neuen) Voraussetzungen… Jetzt kommt die schlaue Frage: was braucht unsere Species an Zeitfaktor, um dem Dauerstress Stirn zu bieten. Diese „Neuerscheinung“ ist nun mal gerade zig Jahre „alt“, verglichen mit unserer Anwesenheit auf diesem Planeten, was sich auf zumindest 2,2- 2,7 Millionen Jahre beziffern würde…

Auch der Hinweis auf die „individuellen“ ggf. „selektiven“ Aspekte des Ganzen kann man sich bei Weitem wesentlich besser vorstellen… bei der Vermeidung von Stress respektive bei der individuellen Anpassung des jeden Einzelnen an die für „ihn persönlich relevanten“ Aspekte der Stressaufnahme, als eine Überzeugung an eine „generelle“ Anpassung des homo sapiens an den übermäßigen Stress.

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Die statistisch relevante Shift bei der Analyse der Gesamtpopulation der Kranken unseres Zeitalters fällt eindeutig auf… Das spricht bei dem wachsenden Anteil der Zivilisationskrankheit eher dafür, dass die medizinischen Bemühungen auf der Ebene der fortgeschrittenen Veränderungen (in der Fachsprache nennt es sich „chronische Leiden“) vorzugsweise lebensrettend erscheinen können, eventuell die weitere Entwicklung dieser Leiden aufzufangen versuchen können.

Allerdings können diese Maßnahmen keine Veränderungen an dem Jahre- bis jahrzehntelangem Verlauf gewisser Entwicklungen bewirken und die (biologische) Uhr zurückdrehen. Zumal die anzusprechenden Bereiche erst ein Potential des jeden einzelnen Menschen zu adressieren sind, wo in gegenseitigen und vielschichten Zusammenspiel mit dem gesamten Milieu (Ernährung, Lebensgewohnheiten des Elternhauses, Umweltverschmutzung, sportliche Aktivitäten, Risiken der Freizeit, Umweltbelastungen etc.) die Ansätze für die zukünftigen Entwicklungen eines eher „gesunden“ Lebensablaufes oder einer eher risikoträchtigen Zukunft längst geschaffen wurden 8Über die komplexe Einbettung des Menschen in sein Milieu lesen Sie bitte unter “Ein Traum von Balance” nach).

Diese Aspekte einer gesundheitlichen Erziehung dürften vorerst einen breit fundierten Ansatz im Elternhaus finden. Für die ganze spätere Periode – eine systematische und stark individualisierte Beratung durch die passende Auswahl an Coaches, sollte eine Anzahl an adäquaten Schritten auf das jeweils „individuell“ evaluierte Profil des Interessierten sichern.

Fangen wir bloß nicht an mit der Frage, ob sich das die Eltern leisten können, oder – ob man die Krankenkassen dafür in Pflicht nehmen könnte…

Es ist „IHR“ Leben! Was der Mensch säet – wird er auch ernten.

Die meisten Vertreter unserer Gesellschaft möchten doch nicht mehr in die Steinzeit-Ära; nicht mal ins Mittelalter.

Der soziale Wandel wird überwiegend unter den Gesichtspunkten des Fortschritts und der allgemein zugänglichen Benefite als „granted“ genommen.

Kaum wird es bemerkt, dass gewisse Berufsgruppen (wie Töpfer, Stellmacher) als populäre zukunftsweisende Lösungen aus der Bildkarte verschwunden sind. Viele andere – wie Schmied, Tischler – mussten eine Adaptation erfahren; oder sind vorzugsweise im Hobby/ Luxusbereich gelandet.

Auch einige Tierarten konnten den (im Lauf der Geschichte ab folgenden) Wandel an Voraussetzungen – also – den „Stress“ nicht mehr verkraften; sie sind demzufolge nicht mehr unsere Begleiter im XXI Jahrhundert.

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Diese Tierarten konnten sich nur der arttypischen Herangehensweise an den Stress bedienen; wir sind die einzigen, die einen so großen Wert auf das Wissen und die Edukation gelegt haben.

Es ist nun unsere Möglichkeit, wobei diese anscheinend sehr stark individualisiert wahrgenommen wird.

Versuchen wir etwas aus der Geschichte zu lernen… Die meisten der Vorgaben einer leistungsorientierten Gesellschaft kamen von Übersehe…

Die Frage wäre…was tun die Amerikaner dagegen?

Diese Antwort fällt wieder sehr differenziert aus. Auf der einen Seite haben sie die „Massen“- Platz 1 in der Welt bei der Übergewichtigkeit (wir sind Platz 1 in Europa).

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Auf der anderen Seite… Ein wellbekannter Wirtschaftsanalyst und Schriftsteller – Prof. Paul Pilzer – enthüllte schon im Jahre 2002 das Aufblühen der neuen Ära – des Zeitalters von Wellness… (vergleiche „The Next Trillion“ oder forschen Sie etwas im Web nach).

Als Faustregel der neuen Entwicklung galt in USA… den besten Coach für das jeweils zutreffende Gebiet zu finden und das Beste aus der „eigenen Lebensqualität“ zu machen.

Suchen Sie keine Umwege, so ist es nachweislich „das Beste“.

Oder – haben Sie Ihr Auto auch selber entworfen, gebaut und zugelassen? Nein… diese Leistung haben Sie nicht „delegiert“; sie haben das Auto gekauft; es war Ihnen wert und es passte zu Ihrer Lebensvorstellung…

 

Keiner der Initiatoren der neusten Wellness-Welle in Amerika hat nach einer populistischen oder Billigversion gefragt … Es ging schließlich um die eigene Vitalität!

Und es ist unsere persönliche Verantwortung für das nötige Wissen, das uns die Entscheidungen ermöglichen würde, was wir tun sollten, um unsere Lebensqualität zu bewahren und die Lebenserwartung zu optimieren.

„Education is not preparation for life; education is life itself. John Dewey

PS. Schon gehört? Die gut gebildeten und glücklichen Menschen leben nachweislich länger…

Möchten Sie mehr erfahren, was Sie für Ihr Wellbeing tun könnten? Fordern sie unverbindlich und kostenlos die Informationen an unter:

wellbeing@design-your-life.info

Release 2013.04.07.

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