Kooperation versus …?

Kooperation versus …?

 

Manche Vorstellungen sind für uns eine Selbstverständlichkeit.

Dazu gehört zum Beispiel ein angemessen hoher Grad an Kooperation unter dem Personal der Gesundheit/Wellnessbranche; weil es – sinngemäß – zu einem adäquat höheren Grad der Versorgung der Kunden/ Interessenten auf dem jeweils entsprechendem Gebiet der einschlägigen Aktivität führen würde, oder auch führen sollte…

 

Und das ist es gerade. In unserem „common sense“ hat sich eingebürgert, dass die Kooperation allenfalls eine Art der positiv zu betrachtenden Entwicklung sei.

 

Stimmt es aber wirklich ? Kann es jemand belegen ? Inwiefern dürften derartige Meinungen einen Anspruch auf die „Allgemeingeltung“ erheben…? Wer entscheidet über den „Sinn oder Unsinn“ gewisser Entwicklungen…

 

 

 

 

 

 

Ein Leitartikel der „Ärzte Zeitung“ vom 25. September 2012 beginnt mit der Überschrift: „Zuschläge für Kooperationen werden fast überall reduziert“.

Es ist eine Botschaft an gewisse Berufsgruppen mit einem rein informativen Wert. Eine emotionslose Mitteilung über eine neue Entwicklung im Bereich der Zusammenarbeit für die Ärzte.

Unter der Prämisse der Honorardeckelung handelt es sich – ohne ins Detail zu gehen – um eine Neuverteilung von Prioritäten.

 

Jede Entscheidung – insbesondere, wenn es um die Prioritäten geht, hat – rein „objektiv“ und unabhängig von der dazu führenden Grundlagen –   gewisse Entwicklungen zu Folge.

 

Ein alter Spruch besagt: die Tatsache „ist“ – und nicht „warum“.

Mit den Folgen der administrativen Entscheidung hat auch jeder – im Geltungsbereich der zuständigen Verwaltung – zu leben.

Insofern würde sich der „logische“ Aspekt des Hinterfragens der administrativen Lösungen erübrigen.

 

Zur Natur des Menschen gehört allerdings die Neugier …

Gerade in den Zeiten der sozialen Umwälzungen werden wir allen Zeugen der Polarisierung von sozialen Orientierungen…

Wo die Einen – im Hinblick auf die Verhärtung der Lebensumstände – doch zunehmendes Verständnis für die „soziale Hängematte“ entwickeln, versuchen sich die Anderen in der Unterstreichung der „leistungsgerechten“ Bonusverteilung zu behaupten und zwar – exakt nach den Prinzipien einer „Leistungsgesellschaft“.

Unsere Vorstellungen haben allerdings wesentlich mehr mit dem emotionalen Klima unseres Milieus als mit der „puren Logik“ zu tun.

Dementsprechend bezieht sich auch unsere Argumentation im Wesentlichen auf die Begründung unserer Vorlieben und nicht der „logischen Kalkulationen“.

Vielleicht ist es an Zeit die Sachen neu zu benennen…? Vielleicht sollte die Kooperation nicht unbedingt (beinahe blind) als ein Optimum für jede mögliche Option angesehen werden ?

 

Die meisten von uns hatten bislang mit einer eher positiven Bewertung der Kooperationen in vielen Fällen der sozialen Koexistenz  zu tun gehabt.

Auch in der frischen Ausgabe von „Jericho“ (vom 21. September 2012) findet sich ein Artikel vom Michael R.K. Stewart (President) unter einem verlockenden Titel: „Entrepreneurs: Collaboration is the Key to Profits“.

In der Begründung seiner Auslegungen bezieht sich der Expert auf die Schlussfolgerungen einer Harvard Business Review: „The frontier of human productive capacity is the power of extended collaboration – the ability to work together beyond the scope of small groups“. Na ja… hier geht es vielleicht mehr um die Wirtschaft und die „Social Media Strategy“.

 

Hätten Sie dieser These etwas entgegenzusetzen…?

Ich – schon. Aber – hier geht es (primär) nicht um mich. Vielleicht würde ich heute die gut logisch zu begründeten Alternativen außen vor lassen wollen.

 

Eine Frage scheint mir heute wesentlich wichtiger: praktische Konsequenzen aus der Neuverteilung von Prioritäten.

Wie es scheint – nicht nur die Ärzte sondern ein breiter Kreis von Beteiligten wird nach der Neudefinierung der sozialen Rolle der Kooperation um einiges mehr auf sich selber gestellt.

Das hat auch positive Aspekte: Fordern und Fördern der Selbstständigkeit und der Eigenverantwortung.

Nutzen Sie diese Chance.

 

Release 2012.10.01. Rev 09.12.2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1 Kommentar zu Kooperation versus …?

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